OJA Altach auf höchstem Level zertifiziert

Ein bescheidenes Ziel hatte sich die Offene Jugendarbeit Altach eigentlich gesetzt, als sie sich im Jänner des Jahres 2020 für die Zertifizierung als Gesundheitskompetente OJA beworben hat. Bronze war angedacht, Gold ist es schlussendlich geworden – getreu dem Motto „Ehre, wem Ehre gebührt“.
OJA Altach auf höchstem Level zertifiziert

Die Altacher Jugendarbeiterinnen Petra Koschar, Sandra Mathis und Jugendarbeiter Thomas Besch hatten sich unter der Leitung von Nicole Beck schließlich ordentlich ins Zeug gelegt, denn, so Letztere: „Wir sehen die Gesundheitskompetenz als sehr wichtig und nachhaltig.“

Neundimensionale Bewertung

Geschlossen hat das OJA-Team an zwei themenspezifischen Workshops teilgenommen und sich zwischen November und Mai anhand eines Selbstbewertungsbogens evaluiert. Zu berücksichtigen waren bei dieser Bewertung insgesamt neun Dimensionen, wie etwa die Schulung der Mitarbeitenden für gesundheitskompetente Kommunikation beziehungsweise die Steigerung ihrer Gesundheitskompetenz, die Einbeziehung der Jugendlichen in die Entwicklung und Bewertung von Angeboten oder der Erfahrungsaustausch mit anderen Organisationen. Eine der Anforderungen ist es, einen Beitrag zur Gesundheitskompetenz in der Region zu leisten, was die OJA Altach mit (Kooperations-)Projekten wie „Jugend meets art“, „Come together, go outside“ oder dem Tag der OJA KummAround vorbildlich umgesetzt hat.

Generationen zusammenbringen

Als Leuchtturmprojekt kann der Generationengarten im Sozialzentrum Altach bezeichnet werden, an dem die OJA Altach maßgeblich beteiligt ist. Hier werden die Generationen zusammengebracht, im gemeinsamen Tun wird etwas Nachhaltiges geschaffen. Bis dato gibt es fünf Hochbeete, die mit Heil- und Gewürzkräutern, Tomaten und Blumen bepflanzt worden sind – ein sehr gutes Beispiel für die Arbeit einer Gesundheitskompetenten OJA.

Doch es braucht nicht nur Highlights oder große Events, sondern, so betont Beck: „Gesundheitskompetenz beginnt schon bei kleinen alltäglichen Dingen und kann im Rahmen der unterschiedlichen Aktivitäten der Offenen Jugendarbeit Altach sehr gut integriert werden.“

Überraschung beim Audit

Summa summarum konnte die Offene Jugendarbeit in allen neun Dimensionen glänzen – zum Teil wurde in der Selbstbewertung sogar die Höchstpunktezahl erreicht. Nachdem die Bewertung von bOJAGeschäftsführerin Daniela Kern- Stoiber (Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit) und der externen Auditorin Lisa Gugglberger (Abteilungsleiter-Stv. Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung) nochmals auf Herz und Nieren geprüft worden war, durften die Jugendarbeiter kürzlich bei einem Audit via Zoom ihre Aktivitäten, Umsetzungsschritte und Ziele für die nächsten vier Jahre vorstellen. Neben den beiden Auditorinnen waren die Altacher Vizebürgermeisterin Susanne Knünz-Kopf (Obfrau Ausschuss für Kinder, Schule und Jugend) und Thomas Müller vom Land Vorarlberg (Jugend und Familie) zur Präsentation geladen. Nach nur kurzer Beratung haben Kern-Stoiber und Gugglberger das Zertifikat in …. Gold, statt wie angedacht in Bronze überreicht.

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