Altach und Götzis werkeln an digitaler Jugendstrategie

Die OJAs der beiden Kummenberggemeinden sollen eine gemeinsame Anmeldeplattform erhalten.
Altach und Götzis werkeln an digitaler Jugendstrategie

Nicht nur aufgrund der aktuellen Lage, vielmehr im Allgemeinen steigt der Digitalisierungsdruck auf allen Ebenen. Die Offenen Jugendarbeiten sind hier im Besonderen gefordert. Denn als sogenannte Digital Natives stehen Kinder und Jugendliche dieser Entwicklung besonders aufgeschlossen gegenüber. Im Rahmen des ersten Kurses zum Thema Digitale Jugendarbeit im Bildungszentrum Schloss Hofen beteiligten sich inmitten von 15 Jugendarbeitern auch die beiden OJA-Leiterinnen von Altach und Götzis, Nicole Beck und Karin Außerer. 

Anmeldung rund um die Uhr 

Während des zehnmonatigen, berufsbegleitenden und 154 Unterrichtseinheiten umfassenden Lehrgangs entwickelten Beck und Außerer für die Abschlussarbeit eine Strategie, um Jugendlichen eine niederschwellige und digitale Anmeldemöglichkeit für die diversen Veranstaltungen der Jugendarbeiten zu ermöglichen. „Bisher ist das ein klassischer, mühsamer Papierkrieg, der viel Zeit und Verwaltungsaufwand in Anspruch nimmt“, berichten Beck und Außerer. Im Zuge der derzeit laufenden Überarbeitungen der Gemeindehomepages soll nun künftig ein digitales Angebot von der IT amKumma mit eingepflegt werden, womit Anmeldungen dann 24 Stunden, sieben Tage die Woche möglich werden. Weiterer Vorteil: für die Verwaltung und Erfassung von Daten soll mehr Sicherheit geboten werden – und das Ganze mit deutlich weniger Zeitaufwand. Darüber hinaus sollen niederschwellig Anmeldungen mittels QR-Codes im Eingangsbereich sowie Infotafeln der Jugendtreffs ermöglicht werden. Die Jugendlichen werden sich so mit wenigen Schritten und per Smartphone für Veranstaltungen registrieren können. 

Überkommunale Zusammenarbeit 

Der grobe Zeitplan für das Projekt steht bereits. Noch im Frühjahr 2022 soll die konkrete Planungsphase zwischen den OJAs, den Gemeinden und der IT-Abteilung starten. Sollten technisch keine großen Hürden auftauchen, möchte man im Herbst in die Umsetzungsphase gehen. Nach erfolgter Implementierung sind dann auch die anderen Kummenberggemeinden Koblach und Mäder eingeladen, das Projekt zu übernehmen, womit dann Anmeldungen für die ganze Region digital ermöglicht werden sollen. Nicht mehr jede Gemeinde soll eine eigene Plattform haben, sondern alle, im Sinne der überkommunalen Zusammenarbeit, die gleiche.

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